Johannes Lang absolvierte zuerst eine Ausbildung zum Gitarrenbauer in Klingenthal. 2009 fing er an bei Professor Jens Wagner Gitarre an der Hochschule für Künste in Bremen zu studieren. 2014 wechselte er in die Klasse von Professor Jürgen Ruck an die Hochschule für Musik Würzburg. Hier machte Johannes Lang 2016 zwei Bachelorabschlüsse parallel und vollendete sein Studium 2019 zum Master of Music in Performance. Johannes Lang hat als Assistent das Projekt „Mikrotonale Stimmungen – Gitarre mit verschiebbaren Bünden“ im DAAD Programm „Hochschuldialog mit der islamisch geprägten Welt“ mit betreut.

Sein Repertoire umfasst die historische Musik auf der Theorbe bis hin zur Neuen Musik und konnte hier bereits bei zahlreichen Uraufführungen mitwirken. Er konzertierte bereits mit namenhaften Künstlern wie Fazil Say und Albrecht Mayer. Gerade die Zusammenarbeit mit Komponistinnen und Komponisten liegt Johannes Lang im hohen Maße am Herzen. Ihm wurden bereits mehrere Werke gewidmet. Er ist Mitglied des Neuen Musik Ensembles New Babylon (Bremen) und ist Gründungsmitglied des Ensembles Karthasis. 

Johannes Lang ist Stipendiat des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, der Hochschule für Musik Würzburg und hat das Deutschland Stipendium inne. 2016 erhielt er gemeinsam mit dem Team von „Willkommen mit Musik“ die Kulturmedaille der Stadt Würzburg. 2019 entdeckter er ein verschollenes Werk von Hans Werner Hense wieder, welches er auf seiner Debüt CD „Dieser chilenische Sommer war süss…“ einspielte. Er ist Künstlerischer Leiter des Bayrischen Landes Jugendzupforchesters und hat seit 2020 einen Lehrauftrag an der Universität Erlangen-Nürnberg.