Publikum und Kritiker sind regelmäßig begeistert vom „herausragenden amerikanischen Nachwuchs-Pianisten“ Joshua Rupley (*1993) und loben ihn für seine brennende Leidenschaft, unbändige Energie, intelligentes Spiel und rührende Poesie am Klavier.
Er gilt als „musikalischer Überflieger“ (Kölner Rundschau) und als „wunderbarer, intelligenter Musiker mit den höchsten musikalischen und pianistischen Fähigkeiten – ein extrem interessanter und brillanter Pianist“ (Prof. Dr. Dorian Leljak, Präsident, World Piano Teachers Association). Andere beschreiben sein Spiel als „mächtig wie Orgelklang“ und „Balsam für die Seele und die Ohren“ (Kölner Stadt-Anzeiger).

Seit seinem ersten öffentlichen Klavierabend im Alter von 16 Jahren begeistert er Konzertbesucher in Nordamerika und Europa mit seiner Virtuosität und seinem charakteristisch tiefen musikalischen Einblick in ein Repertoire, das von der Musik Johann Sebastian Bachs bis zu den Komponisten der Gegenwart spannt. Er wurde in regionalen und internationalen Wettbewerben mehrfach ausgezeichnet, z.B. im Jackie McGehee Young Artists Competition, wo er für seine Interpretation von Liszts Totentanz mit dem ersten Preis dotiert wurde und noch als Schüler sein Orchesterdebüt mit den New Mexico Philharmonikern gab. Seitdem ist er mehrmals mit den New Mexico Philharmonikern aufgetreten. Andere Wettbewerbserfolge sind der Internationale Klavierwettbewerb „Euregio“ in Geilenkirchen, Deutschland, der Internationale Klavierwettbewerb San Donà di Piave, Italien und der Internationale Klavierwettbewerb „Olga Kern“ in den USA. Im Februar 2017 wurde ihm ein neuer Yamaha C3X-Flügel beim Stipendiumswettbewerb der Yamaha Music Foundation of Europe für ein Jahr verliehen, welchen er danach durch die großzügige Unterstützung vieler Sponsoren abkaufen konnte.

Joshua Rupley etabliert sich schnell als starker Vertreter der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts und führt häufig die Musik von Arnold Schönberg, Alban Berg, Hanns Eisler, Bernhard Heiden, Alexander Skrjabin, Béla Bartók, Olivier Messiaen, Henri Dutilleux, Pierre Boulez, Luciano Berio u.v.m. auf. Er hat auch mit vielen lebenden Komponisten zusammengearbeitet, u.A. András Hamary, Henrik Ajax, Michael Colgrass, Rory Boyle und Michael Mauldin.

Kritiker loben seine Sensibilität in der Kollaboration mit anderen Musikern und sein natürliches Talent für Liedbegleitung. Ein begeisterter Kritiker stellt fest: „Seine Pianistik, die sich durch starke Ausdrucksfähigkeit, Natürlichkeit und hohen Klangsinn kennzeichnet, machen jeden seiner öffentlichen Auftritte zu einem faszinierenden Moment für die Zuhörer. So verwundert es nicht, dass Herr Rupley inzwischen auch ein gefragter Kammermusik- und Liedpartner ist.“ Joshua Rupley spielt häufig in vielen der großen Konzertsälen Mitteleuropas mit Sängern wie Yoshie Kaneyasu, Elias Wolf, Anna-Lena Müller, Lena Vogler und Rebecca Suta. Er hat in pompösen und historischen Sälen gespielt, wie etwa im großen Saal des Opernhauses zur Neuen Welt in Zwickau, im kaiserlichen Max-Littmann-Saal in Bad Kissingen, im Reichssaal in Regensburg, im Toskanasaal der Würzburger Residenz u.v.m. 

Geboren und aufgewachsen in den USA, bekam Joshua Rupley seinen ersten Musikunterricht mit 11 Jahren, woraufhin er schnell seine Leidenschaft für die Musik entdeckte, vor allem aber die zur Klavier- und Orchestermusik. Obwohl ihn viele natur- und geisteswissenschaftliche Themen interessierten, fühlte er sich durch seine Liebe zur Musik gedrängt, es entstand die Idee eine Karriere als Pianist und Dirigent einzuschlagen. Sein erstes Orchesterkonzert dirigierte er mit 15 Jahren. Auf dem Programm: Ein eigenes Werk, seine f-Moll-Rhapsodie. Dies war eine wichtige Erfahrung, die ihn maßgeblich inspirierte, professioneller Musiker zu werden. Manche Schlüsselmomente in seiner musikalischen Entwicklung waren während seiner Dirigierstunden mit Maestro Gabriel Gordon, der ihn herausforderte, tief in die großen Werke der Orchesterliteratur zu graben sowie den Unterschied zwischen gut ausgeführtem und wirklich inspiriertem Spiel zu erkennen. 2009-2013 war er Chefdirigent der Symphony Orchestra of Albuquerque. 2010 ist er in die Klavierklasse von Prof. Falko Steinbach an der University of New Mexico aufgenommen worden. Während dieser Zeit hat er mehrere lobende Auszeichnungen in regionalen Wettbewerben gewonnen.

2013 ist er an der Hochschule für Musik Würzburg angenommen worden, wo er zunächst in der Klavierklasse von Prof. Inge Rosar, später in der Klasse von Prof. Silke-Thora Matthies musikalisch wachsen und reifen konnte. Zusätzlich dazu bekam er Unterricht für Kammermusik und Liedgestaltung von Prof. Denise Benda und Prof. Gerold Huber. Wichtige Impulse zur Interpretation zeitgenössischer Musik bekam er von Prof. András Hamary und Prof. Armin Fuchs. Er nahm auch an Meisterkursen bei Emanuele Arciuli, John Milbauer, Bianca Oglice, Markus Schirmer, Ana Mirabela Dina, Peter Degenhardt und Andrzej Jasinski teil. 2018 fing er mit zwei parallelen Masterstudiengänge in Würzburg an: Klavier Solo bei Prof. Silke-Thora Matthies und Liedgestaltung bei Prof. Gerold Huber. Joshua Rupley wohnt und unterrichtet in Friedberg/Bayern mit seiner Frau Aline und Sohn Johannes.