Im Sommer letzten Jahres schloss der Bariton Uli Bützer sein Masterstudium in Würzburg mit Bestnote ab. Zuvor studierte er in Freiburg Gesang, Schulmusik und Mathematik. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er außerdem von Douglas Yates, KS Christiane Iven, dem Bachinterpreten Peter Kooij sowie dem Liedpianisten Gerold Huber.

Die Presse attestiert ihm „klangschönen, farbenreichen Bariton, der Lust auf mehr macht“. In der Darstellung überzeuge er durch „komödiantisches Timing und große Spielfreude“ sowie „Leichtigkeit, Temperament und Natürlichkeit“.

Auf der Opernbühne verkörperte er bereits zahlreiche Hauptpartien; darunter von Siegfried Wagner den Kaiser Alexios in Die Sonnenflammen sowie den Balthasar in Der Friedensengel, weiter trat er als Ben in Menottis Telephone, Almachius in der Uraufführung der spätromantischen Oper Die heilige Cäcilia von Anton Urspruch, Conte Robinsone in Il matrimonio segreto, Papageno, Leporello, Aeneas und Onkel Josse aus dem Vetter aus Dingsda in Erscheinung. Dabei wurde er vom Mittelsächsischen Theater Freiberg, einer Nebenspielstätte der Bayreuther Festspiele, an der Alten Oper Frankfurt sowie vom Theater Freiburg engagiert und wirkte in Hochschulproduktionen mit. Für die Tourneeoper Mannheim sang er zahlreiche Vorstellungen in mehreren Kinderoper-Produktionen.

Konzerte und Liederabende führen den Bariton durch Deutschland und das benachbarte Ausland. Seine künstlerische Vielfältigkeit und Qualität zeigen sich weiter in der Konzeption eigener Projekte, dem Mitwirken in professionellen Chören, gesangspädagogischer Tätigkeit und der Auszeichnung durch Stipendien.

Foto: Kai Wudtke