Der lyrische Bariton Uli Bützer studierte in Freiburg Gesang, Schulmusik und Mathematik.
2021 schloss er erfolgreich sein Masterstudium in Würzburg ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er außerdem von Douglas Yates, KS Christiane Iven, dem Bachinterpreten Peter Kooij sowie dem Liedpianisten Gerold Huber.

Auf der Opernbühne verkörperte in Die Sonnenflammen und in Der Friedensengel von Siegfried Wagner die Partien des Kaiser Alexios und des Balthasar von Kronach. Weiter trat er unter anderem als Conte Robinsone in Il matrimonio segreto, Papageno, Leporello, Aeneas und den Onkel Josse aus dem Vetter aus Dingsda in Erscheinung. Neben Hochschulproduktionen wurde er dabei an einer Nebenspielstätte der Bayreuther Festspiele, an der Alten Oper Frankfurt sowie vom Theater Freiburg engagiert.

Konzerte und Liederabende führten den Bariton durch den gesamten süddeutschen Raum und das benachbarte Ausland. 2020 konzipierte er in Wort, Bild, Wein und Lied einen interdisziplinären Heine-Abend mit dem er unter anderem vom Heine-Institut Düsseldorf eingeladen wurde.
Neben seiner solistischen Tätigkeit singt Uli Bützer regelmäßig in professionellen Ensembles, darunter das ensemble cantissimo, der MDR Rundfunkchor und der Kammerchor Stuttgart. Als Stipendiat wurde er durch die Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now“ und den Richard-Wagner-Verband Würzburg-Unterfranken gefördert.